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FoBi-ID: Fobi-2023-1051 05. September 2023 - 06. September 2023
Eine professionelle Herausforderung im Spannungsfeld pädagogischer und psychiatrischer Aufgabenfelder

Programm:

Elternarbeit ist ein wichtiger Arbeitsbestandsteil in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe. Insbesondere Eltern mit psychischen Erkrankungen und die Wirkungen der Krankheit auf deren Kinder geraten immer mehr in den Fokus im psychosozialen Arbeitsfeld.
Die Forschung beschäftigt sich seit einigen Jahren auch mit der Auswirkung psychischer Erkrankung auf die Erziehungskompetenz und Beziehungsqualität psychisch kranker Eltern. Sowohl die Risiko- als auch Resilienzforschung bieten konkrete Erkenntnisse an.

Zur Unterstützung der betroffenen Eltern und nicht erst bei einer möglichen Gefährdungsbeurteilung für die Kinder müssen Fachleute professionell agieren.
Da Elternarbeit Schnittstellenarbeit ist, sind oft verschiedene Berufsgruppen gefordert miteinander gemeinsame Handlungsabläufe zu finden, um in konkreten Krisensituationen zusammen mit den Familien sinnvolle Lösungen zu entwickeln.

Was heißt dies in der beruflichen Alltagspraxis für eine systemübergreifende Haltung von Gesundheitswesen, Kinder- und Jugendhilfe und Eingliederungshilfe?
 
Inhalte des 2-tägigen Seminars:

  • State of the Art: Ein theoretischer Blick auf das komplexe Arbeitsfeld und Einführung in den aktuellen Stand der Forschung
  • Eigene Rollenklärung und professionelle Positionierung
  • Systemischer Exkurs: Kulturunterschiede von Kinder- und Jugendhilfe und Gesundheitswesen auf der Metaebene betrachtet
  • Systemisch orientierte Gesprächshilfen für die Elternarbeit
  • Aus dem Leben Betroffener: Filmbeitrag über Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil
  • Handlungsempfehlung am Beispiel des „Kölner Leitfaden“ und seine Konsequenzen für die Praxis
  • Kooperationsvereinbarung zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen: Eine beispielhafte Vereinbarung der Stadt Köln
  • Erprobte Instrumente aus der ambulanten Arbeit: Ressourcenkoffer, Krisenplan, Frühwarnsystem als konkrete Methoden in der Klientenberatung
  • Netzwerkarbeit vor Ort: Bedingungen für gelingende Kooperation in Ihrem Umfeld
  • Best Practice Beispiel: Das vom BMG (Bundesministerium für Gesundheit) 2019 bundesweit hervorgehobene „Netz I Werk der Stiftung Leuchtfeuer, Köln“ mit Filmbeitrag 2019
  • Literaturhinweise: Fachliteratur, Kinderbücher für Psychoedukation, Broschüren zur Weitergabe an Familien
  • Handout: Elterngerechte Erklärung der Risiken und Resilienzen für Kinder

Das Seminar befähigt Sie, sich sicherer gegenüber diesen Familien zu verhalten. Sie werden sensibilisiert für die Situation der Eltern und der Kinder in unserer Gesellschaft. Eine freundlich unterstützende Haltung gegenüber den betroffenen Eltern erleichtert den Beziehungsaufbau. Gemeinsam entwickeln wir Ideen für Ihr Arbeitsfeld. Erprobte Instrumente aus der ambulanten Jugendhilfe vermitteln Ihnen beispielhafte Handlungsempfehlungen und Inspiration für Ihre eigene Tätigkeit. Der Aspekt aktiver Vernetzung erweitert den Blick über den eigenen Tellerrand.

Referentin:

Wiegel
Dagmar Wiegel

Methoden:

Theoretische Grundlagen durch Literaturvorstellung zur aktuellen Forschung bilden die Voraussetzung für den eigenen Transfer. Moderationshilfen zur konkreten Gesprächsführung rund um Themen wie Psychoedukation, Parentifizierung und Resilienz fördern die professionelle Sicherheit in der Beratung betroffener Eltern. Sowohl Kleingruppenarbeit als auch Plenumsdiskussionen bieten Inspiration zu erweiterter Betrachtung des komplexen Themas.

Um das Gelernte unter supervisorischer Betrachtung und kollegialer Arbeit erstmals in die Praxis umzusetzen, können eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Zeitlicher Ablauf:

09.30 Uhr Stehkaffee,
10.00 Uhr Seminarbeginn,
12.30 - 13.30 Uhr Mittagspause,
17.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Der Folgetag beginnt bereits um 9.00 Uhr (weitere Zeiten identisch).

Zielgruppe:

Fachexpert*innen aus dem pädagogischen, therapeutischen, psychiatrisch-medizinischen und sozialen Arbeitsfeld, Fachkräfte freier und öffentlicher Träger der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe.

Seminarversicherung:

Damit Sie bei unerwarteten Ereignissen abgesichert sind, empfehlen wir Ihnen den Seminar-Schutz der ERGO-Versicherung. Sollten Sie z.B. aufgrund von Krankheit oder eines Arbeitsplatzwechsels nicht an unserem Seminar teilnehmen können, erstattet die Versicherung nicht nur Ihren Seminarbeitrag, sondern auch z.B. gebuchte Übernachtungen oder Anfahrtskosten. Die Versicherung deckt auch unsere Seminarreihen mit mehreren Modulen ab.

Wir empfehlen Ihnen die Versicherung direkt mit der Seminaranmeldung abzuschließen.

 

Hier Seminarversicherung buchen

 

Seminarinformationen

FoBi-ID Fobi-2023-1051
Beginn 05.09.2023 9:30
Ende 06.09.2023 17:00
Dauer 2 Tage
max. Teilnehmer 15
Anmeldeschluss 01.09.2023
Einzelpreis € 648,00
Referent(en) Dagmar Wiegel
Ort
Osnabrück/Bissendorf, IJOS Schulungszentrum
Gewerbepark 18, 49143 Bissendorf, Deutschland
Osnabrück/Bissendorf, IJOS Schulungszentrum
Fortbildungsflyer (PDF) 2023.09.06.-05_Fobi-2023-1051_Psychisch kranke Eltern und ihre Kinder.pdf

Veranstaltungsort - Osnabrück/Bissendorf, IJOS Schulungszentrum

Adresse:

IJOS Schulungszentrum
im Technologie Centrum Bissendorf
Gewerbepark 18
49143 Bissendorf

Hygienekonzept:

Es gilt eine Maskenpflicht Innerhalb und außerhalb der Räume des IJOS Schulungszentrums in Bissendorf/Osnabrück (medizinische Masken: medizinischer Mundschutz oder FFP2-Masken). Die Maske darf im Seminarraum am Sitzplatz selbstverständlich abgenommen werden).

Bitte beachten Sie unser Hygienekonzept: Das aktuelle Hygienekonzept und weitere Infos finden Sie hier (PDF-Datei).

Anreise:

Unser Schulungszentrum befindet sich im Technologiezentrum Bissendorf.

Mit Bahn und Bus

Ab Hauptbahnhof Osnabrück erreichen Sie das Technologie Centrum Bissendorf mit den Bus-Linien 13, 381 und/oder 382, Fahrtrichtung Bissendorf. Ausstieg an der Haltestelle "Gewerbepark West". Fahrplanauskunft

Mit dem Taxi

Telefon: 0541 32011 oder 0541 27781 

 

 

Mit dem PKW

Bremen oder Münster A 1

  • A 1 bis Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück
  • A 30 in Richtung Osnabrück/Hannover bis zur Abfahrt 20 Natbergen
  • Abbiegen auf die Osnabrücker Straße Richtung Bissendorf
  • Dann 1. links abbiegen in die Straße Hinnerksrott
  • Dann direkt rechts abbiegen auf Gewerbepark
  • Auf der rechten Seite finden Sie den Parkplatz Süd
  • Auf der rechten Seite finden Sie das Technologie Centrum Bissendorf 

Hannover A 30

  • A 30 in Richtung Osnabrück bis zur Abfahrt 20 Natbergen
  • Abbiegen auf die Osnabrücker Straße Richtung Bissendorf
  • Dann 1. links abbiegen in die Straße Hinnerksrott
  • Dann direkt rechts abbiegen auf Gewerbepark 
  • Auf der rechten Seite finden Sie den Parkplatz Süd
  • Auf der rechten Seite finden Sie das Technologie Centrum Bissendorf 
Bielefeld A 33
  • A 33 bis Autobahnkreuz Osnabrück-Süd
  • A 30 in Richtung Osnabrück/Hannover bis zur Abfahrt 20 Natbergen
  • Abbiegen auf die Osnabrücker Straße Richtung Bissendorf
  • Dann 1. links abbiegen in die Straße Hinnerksrott
  • Dann direkt rechts abbiegen auf Gewerbepark
  • Auf der rechten Seite finden Sie den Parkplatz Süd
  • Auf der rechten Seite finden Sie das Technologie Centrum Bissendorf 

Parkplätze

Für Besucher des Seminar Centrums stehen die Parkplätze SÜD und WEST kostenfrei zur Verfügung

anfahrt seminar centrum bissendorf

 
€ 648,00 15
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